Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Hesebeck

 

Das Feuer stellt für den Menschen seit jeher eine Bedrohung für das Leben und für das "Hab und Gut" dar. Die neue Feuerordnung, im Jahr 1865 durch König Georg der Fünfte (König von Hannover und Herzog von Lüneburg) erlassen, schreibt vor, dass jede Gemeinde verpflichtet ist, die Feuerordnung einzuhalten. Die neue Feuerordnung ersetzte die Feuerordnung von 1830. Daher kann man für unseren Ort von einem Gründungsdatum in den Jahren ab 1830 ausgehen. In den Pflichtfeuerwehren wird jeder männliche Gemeindeangehörige im Alter zwischen 18 und 60 Jahren zur Hilfeleistung verpflichtet.

 

Für die Bedienung der Feuerspritze und für die sonstigen Löschgeräte werden die erforderlichen Mannschaften von der Gemeinde gewählt. Eine Ablehnung der Wahl ist nicht möglich. Die Dauer des speziellen Spritzendienstes beträgt mindestens drei Jahre. Die Gemeinde hat jedoch das Recht, die Ausgeschiedenen wieder für drei Jahre zu wählen. Schon in der Pflichtfeuerwehr wurde vorgeschrieben, dass der Dienst unentgeltlich zu leisten ist. Wenn eine Entlohnung erfolgt, ist zuvor eine Genehmigung durch die Obrigkeit einzuholen.

 

Der Gemeinde Hesebeck wurde erst im Jahr 1926 eine Feuerspritze genehmigt. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, wurden die Gemeinden verpflichtet, Feuerlöschteiche anzulegen. In Klein Hesebeck besteht noch heute in der Ortsmitte dieser Teich. Er wird jedoch aufgrund der vorhandenen zentralen Wasserversorgung nicht mehr als Löschteich genutzt.

 

Für das Nichterscheinen zum Dienst bzw. ein Übertreten sonstiger Gesetze der Feuerordnung wurden mit Geldbußen bis zu funfundzwanzig Talern bestraft.

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