Wohnhausbrand Möllerstraße

Gestern rückten wir zu einem schweren Wohnhausbrand nach Bad Bevensen in die Möllerstraße aus.                           

Wir waren recht zügig mit 13 Kameraden vor Ort. Gegen 20.07 Uhr wurden wir alarmiert, der Einsatz dauerte für uns 3 Stunden.

Unsere Aufgabe war die Bereitstellung von Gerät und Kräften zur Wasserversorgung und zum Atemschutzeinsatz. Im Verlauf des Einsatzes kam unsere Steckleiter bei Löscharbeiten noch zum Einsatz und wir halfen bei der Bergung von Wertgegenständen aus der unteren Wohnung.

 

Im folgenden nun die offizielle Pressemitteilung:

Offene Flammen schlugen am heutigen Abend kurz nach 20 Uhr aus dem Dachstuhl eines
Wohnhauses in der Bevenser Möllerstraße. Den neun Ortsfeuerwehren aus Bad Bevensen,
Altenmedingen, Barum, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Jelmstorf, Röbbel und Römstedt
wies eine weithin sichtbare Rauchsäule den Weg zum Einsatzort in der Kurstadt. Eine
Bewohnerin aus dem Obergeschoss konnte sich unverletzt ins Freie retten. Das ältere
Ehepaar aus dem Erdgeschoss kam erst im Laufe der Löscharbeiten von einer Familienfeier
hinzu und musste betreut werden. Nachdem erste Trupps sich zunächst von innen dem
Feuer nähern konnten und die Flammen weitgehend unter Kontrolle brachten, war die
weitere Brandbekämpfung dann nur noch von außen möglich. Dabei kamen fünf Rohre und
ein zusätzliches über die Bevenser Drehleiter zum Einsatz.
Insgesamt 120 Feuerwehrleute, davon viele unter Atemschuttzgeräten, mit 18 Fahrzeugen waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Matthias Wedel vor Ort.
Dazu ein Rettungswagen des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes sowie die
ehrenamtlichen DRK - Bereitschaften aus Bad Bevensen und Uelzen mit weiteren acht
Fahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter und knapp 20 Helfern in Bereitstellung. Ein
Feuerwehrmann aus Bad Bevensen verletzte sich während der Löscharbeiten leicht am
Handgelenk und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht.
Die Löschwasserversorgung wurde aus mehreren Hydranten gewährleistet. Dafür
mussten die Medinger Allee und weitere Anliegerstraße weiträumig gesperrt werden
. Als nach rund einer Stunde die Meldung „Feuer aus“ erfolgte, konnte zur Vermeidung von Wasserschäden
das Löschwasser für die Nachlöscharbeiten deutlich verringert werden. Die beiden
Wohnungen indes sind vorerst für unbewohnbar erklärt, sodass die Bewohner anderweitig
untergebracht werden müssen. Nachdem erste Wehren nach und nach aus dem Einsatz
entlassen wurden, dauerten die Aufräumungarbeiten bis Mitternacht
an.
Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache können nicht gemacht werden. Beamte
des Polizeikommissariats Uelzen nahmen die Ermittlungen auf.

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